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Reaktion auf Heise Artikel vom 26.06.2026, 09:24 Uhr Teil 3

'Aktuelle Hitzewelle die schlimmste in Westeuropa seit Beginn der Aufzeichnungen' — erweitert — Teil 3 https://www.heise.de/news/Aktuelle-Hitzewelle-die-schlimmste-in-Westeuropa-seit-Beginn-der-Aufzeichnungen-11345407.html Dies ist Teil 3 und der Abschluss meiner Betrachtung des oben verlinkten Artikels. Geschrieben habe ich sie in der Hoffnung aufzuzeigen, dass eine Hitzewelle nicht 'ein paar Tage Sommer' bedeuten.  Betroffene Regionen: Die unerwarteten Orte Teil 1 hat beschrieben, was bei 38-40 Grad in Körpern, Ställen und auf Feldern passiert. Teil 2 hat beschrieben, was gleichzeitig mit der Infrastruktur geschieht. Dieser Text stellt eine andere Frage: Wo passiert es - und welche Orte trifft es auf eine Weise, die keine Schlagzeile erklärt? 1. Mittelmeerraum — der erwartete Ort Spanien, Mai 2026: 101 hitzebedingte Todesfälle in einem einzigen Monat - 3,6-mal mehr als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre, die höchste Zahl seit Beginn der Erhebung. Griechenland und...

Reaktion auf Heise Artikel vom 26.06.2026, 09:24 Uhr Teil 2

  'Aktuelle Hitzewelle die schlimmste in Westeuropa seit Beginn der Aufzeichnungen' - erweitert - Teil 2 https://www.heise.de/news/Aktuelle-Hitzewelle-die-schlimmste-in-Westeuropa-seit-Beginn-der-Aufzeichnungen-11345407.html Was bei 40 Grad zusammenbricht: Infrastruktur als Gemeinwohl unter Hitzestress Der Körper hat Schwellen. Systeme auch. Teil 1 hat beschrieben, was bei 38-40 Grad in menschlichen Körpern, Nutztieren und Getreidefeldern passiert. Dieser Text beschreibt, was gleichzeitig in der Infrastruktur passiert, die dafür sorgen soll, dass Schäden begrenzt bleiben. Die kurze Antwort: Sie überhitzt mit. 1. Das Gesundheitssystem unter Hitzestress - wenn das Sicherheitsnetz selbst brennt Notaufnahmen sind keine Puffer ohne Ende. Die Krankenhausbranche hat klar benannt, was gerade passiert: Notaufnahmen melden Kreislaufkollapse und Dehydrierung, während Kliniken zugleich vor strukturellen Defiziten bei Kühlung und Ausstattung warnen. Die Nachfrage steigt. Die Infrastruktur, ...

Reaktion auf Heise Artikel vom 26.06.2026, 09:24 Uhr Teil 1

'Aktuelle Hitzewelle die schlimmste in Westeuropa seit Beginn der Aufzeichnungen' - erweitert - Teil 1 https://www.heise.de/news/Aktuelle-Hitzewelle-die-schlimmste-in-Westeuropa-seit-Beginn-der-Aufzeichnungen-11345407.html heise online hat am 26.06.26 einen Artikel veröffentlicht, der die aktuelle Hitzewelle korrekt einordnet: schlimmste seit Beginn der Aufzeichnungen, 5 bis 12 Grad über dem saisonalen Durchschnitt, World Weather Attribution hat gerechnet. Alles stimmt. Alles steht da. Und trotzdem fehlt das Wichtigste. Was fehlt, ist nicht eine weitere Zahl. Was fehlt, ist die Antwort auf die Frage, warum diese Welle gerade jetzt so trifft - und was bei 38, 39, 40 Grad Celsius konkret passiert. In Körpern. In Ställen. Auf Feldern. Was die Schwelle ist, ab der etwas nicht mehr funktioniert - und ob wir sie gerade überschreiten. Das ist kein Vorwurf an heise. Das ist eine Bestandsaufnahme dessen, was Nachrichtenjournalismus strukturell nicht leisten kann. Dieser Text versucht, d...

Mangroven: Das Comeback, das keins ist

Drei Lesarten eines Ökosystems im freien Fall Wer meinen vorherigen Blogbeitrag über den Zustand der Wälder gelesen hat, wird vielleicht auch den kleinen Absatz über Mangroven gelesen haben. Dabei wollte ich es eigentlich belassen. Aber. Dann kam mir eine Headline vor die Augen.  Die Headline kam diese Woche von der BBC, und sie war gut gemacht: " Mangrove forests are healing after decades of human destruction. " https://www.bbc.com/news/articles/cn4pk07npvvo   Eine neue Studie von Dr. Zhen Zhang (Tulane University) zeigt, dass die Welt seit 2010 mehr Mangroven gewinnt als verliert. Natürliche Regeneration, gestiegenes Umweltbewusstsein, weniger Abholzung. Vier Jahrzehnte Satellitendaten zeigen, dass Mangrovenwälder weltweit den Übergang von Nettoverlust zu Nettogewinn vollzogen haben. [Deutsche Stiftung Meeresschutz] ( https://www.stiftung-meeresschutz.org/foerderung/mangroven/ )  Das ist eine reale Entwicklung. Aber nicht annähernd so positiv, wie es im Artikel den Ansc...