Klima-Briefing vom 17.04.2026
17. April 2026: Wassermangel, Sturmfluten, stille Dürre - das System bricht an mehreren Stellen gleichzeitig. Der heutige Klimatag trägt ein gemeinsames Thema: Wasser - zu viel, zu wenig, falsch verteilt, nicht mehr planbar. Von den ausgetrockneten Reservoiren des amerikanischen Westens bis zu den überschwemmten Küsten Haitis und den staubtrockenen Äckern Brandenburgs zeigt sich dieselbe Grunddynamik: Die hydrologischen Systeme des Planeten haben einen Zustand erreicht, in dem frühere Verlässlichkeiten nicht mehr gelten. Lake Powell und Lake Mead, die beiden größten Stauseen der USA und Rückgrat der Wasserversorgung für 40 Millionen Menschen in sieben Bundesstaaten, stehen aktuell bei 24 bzw. 33 Prozent ihrer Kapazität. Behörden in Wyoming berichten, dass sich die Lage schneller verschlechtert, als sie gemessen werden kann. Ein Notablass aus dem Flaming-Gorge-Reservoir - potenziell eine Million Acre-Feet, mehr als ein Viertel seiner Gesamtkapazität - gilt als sicher. Gleichz...